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Calendula bei Hautproblemen

Die Ringelblume, Calendula officinalis, ist ein etwas unbekannteres, aber sehr gutes Verletzungsmittel. Die Ringelblume wird bei Gewebeverletzungen eingesetzt. Sie kann sowohl lokal als auch oral gegeben werden.

Bei den typischen Calendula Verletzungen handelt es sich um schmerzhafte, schwächende Verletzungen – Muskeln und Sehnen können zusätzlich betroffen sein. Zum Arzneimittelbild gehört eine Verschlechterung bei Nässe, bzw. nassem Wetter und ein gelbliches Aussehen. Bei Risswunden, Schürfwunden oder großflächigen Verletzungen kann die verdünnte Urtinktur auf die betroffenen Stellen getropft und bei überschießendem Narbengewebe Calendula in Salbenform einmassiert werden.

Aus der Praxis

Einen praktischen Anwendungsfall zeigt Kaninchen Heidrun aus Griesheim bei Darmstadt, das an einer Blasenentzündung leidet. Heidrun wird mit Schmerzmitteln und Antibiose behandelt und von der Besitzerin liebevoll und gründlich gepflegt.

Kaninchen Heidrun (c) Dr. Ada von Kriegsheim

Trotzdem ist durch das ständige Tropfen von Urin der Zwischenschenkelbereich nass, die Haut rotgelblich und großflächig verändert.
Obwohl keine Verletzung an Calendula denken lässt, spricht die weitreichende Hautveränderung und die passenden Modalitäten für das Mittel. Heidrun bekommt Calendula Globuli in oraler Form als Hochpotenz. Am nächsten Tag ist der Bereich fast trocken und nicht mehr rot. Die Blasenentzündung heilt zusammen mit der Haut in Ruhe aus.

Dr. Ada von Kriegsheim

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