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Homöopathie beim Pferd: Husten bei Wetterwechsel

Der Wallach „Hobbit“, ein besonders liebes Deutsches Warmblut, 11 Jahre jung, wurde nach einem heißen Sommertag von seiner Besitzerin abgeduscht, abgerieben und in die Box gestellt. Obwohl es ihm am Abend noch gut ging, hatte er am nächsten Tag plötzlich 40°C Fieber und beidseitigen Nasenausfluss. Hobbit wird sofort intensiv vom Tierarzt behandelt. Dennoch dauert es 14 Tage bis der Infekt ausgeheilt ist.
Seitdem ist „Hobbit“ immer im Frühjahr und im Herbst krank. Zwar hat er kein Fieber mehr, aber immer Nasenausfluss, Husten und beim Abhören stellt der Tierarzt meist ein Atemgeräusch an der Lunge fest. Er wird jedes Mal behandelt, aber es dauert immer länger und länger, bis er diese Krankheit überwunden hat. Nach zwei Jahren wiederholter Behandlung beschließt die Besitzerin, einen anderen Weg zu gehen. Sie konsultiert eine homöopathische Tierärztin. Diese verschreibt „Hobbit“ Dulcamara in C30. Daraufhin heilt der Infekt in weniger als einer Woche aus. Die Besitzerin konnte es kaum glauben.
Seit diesem Tag bekommt „Hobbit“ immer, wenn er bei Wetterwechsel im Frühjahr oder Herbst Husten und Nasenausfluss bekommt, von seiner Besitzerin Dulcamara als akutes Mittel. Das geht jetzt bereits seit 8 Jahren so. Sie musste wegen dieser Problematik nie wieder einen Tierarzt kommen lassen.
Dulcamara – der bittersüße Nachtschatten – ist DAS homöopathische Mittel bei Folgen von Abkühlung oder Durchnässung. Gerade im Frühjahr oder im Herbst, wenn es tagsüber warm ist, die Nächte aber kalt und frostig sind, fangen sich Pferde gerne eine Erkältung ein. Was mit relativ milden Symptomen beginnt, entwickelt sich gerne zu einer chronischen Bronchitis, von der sowohl Pferd als auch Reiter noch lange etwas haben. Das homöopathische Mittel Dulcamara ist hier eine bewährte Indikation.

Dr. Brigitte Hentschel

 

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