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Tierärzte für Homöopathie

Katzen homöopathisch behandeln

Wie funktioniert klassische Homöopathie bei der Katze?

Sie übersetzen, was Ihre Katze ausdrücken möchte! Bei der homöopathischen Anamnese beschreiben Sie möglichst genau das Verhalten und auffällige Symptome Ihres Tieres. Jedes Detail kann wichtig sein, um das passende homöopathische Mittel zu finden. Erzählen Sie die Geschichte Ihrer Katze aus Ihrer persönlichen Sichtweise. Auf diese Weise helfen Sie aktiv bei der homöopathischen Behandlung mit …

Jedes Detail ist wichtig!

Durch das tägliche Zusammenleben mit Ihrer Katze kennen Sie die Eigenheiten Ihrer Katze am besten. Schreiben Sie alles auf, was Ihnen zu Ihrer Katze einfällt. Bei der Anamnese werden gezielte Fragen zu allen Lebensbereichen gestellt, sowohl zu körperlichen Symptomen wie auch zum Verhalten. Auch scheinbar nichtige Details helfen der homöopathisch arbeitenden Tierärztin weiter, das passende homöopathische Arzneimittel zu finden.

Verändertes Verhalten

Achten Sie auf Veränderungen bei der Wasser- und Futteraufnahme, dem Schlafbedürfnis, beim Putz- und Spielverhalten. Symptome können als Folge von Verhaltensstörungen oder körperlichen Erkrankungen auftreten. So kann z.B. gelegentliches Erbrechen bei Katzen dazu dienen, abgeschluckte Haare wieder loszuwerden und würde dann zum normalen Verhalten einer Katze gehören. Möglicherweise ist es aber auch ein Zeichen einer Erkrankung. Häufigeres Erbrechen ist ein Symptom, das auffällig ist. Wenn Ihre Katze in letzter Zeit vergleichsweise viel oder nur noch sehr wenig das Katzenklo aufsucht, ist das ebenso eine wichtige Information und liefert evt. einen Hinweis zur Erkennung einer Krankheit.

Verändertes Aussehen

Wenn sich das Aussehen Ihrer Katze verändert hat, z.B. die Körperkontur, das Gewicht, die Fellbeschaffenheit, lassen Sie es Ihre homöopathisch arbeitende Tierärztin wissen.

Modalitäten – was, wann, wo…?

Für die Homöopathie ist es von Bedeutung, ob Symptome zu einer bestimmten Tageszeit auftreten oder sich verändern. Manche Symptome treten einseitig links oder rechts auf oder wechseln die Seite. Hat Ihre Katze z.B. in letzter Zeit öfters Augenausfluss, dann beschreiben Sie, wie er aussieht, auf welcher Seite er auftritt, wann Sie ihn beobachten, wann er verschwindet, auf welcher Seite er zuerst aufgetreten ist.

Alles aufschreiben!

Bei jeder homöopathischen Behandlung spielen alle Symptome, die für Ihre Katze typisch sind, eine wichtige Rolle. Führen Sie von Anfang an ein Lebensbuch und schreiben Sie Ihre Beobachtungen auf. Auch Fotos, Videos und Tonaufnahmen von Ihrer Katze können bei der Anamnese hilfreich sein.

Befunde! Befunde! Befunde!

Sammeln Sie alle verfügbaren Unterlagen über die Krankengeschichte Ihrer Katze (Impfausweis, Laborbefunde, Befundberichte, Röntgenbild-Dateien oder -ausdrucke, Ultraschallbilder, Videos, Namen bereits angewendeter Arzneimittel) und bringen Sie diese bei der Erstanamnese mit.

Und zu guter Letzt

Die Verabreichung der homöopathischen Einzelmittel kann auf unterschiedliche Weise erfolgen; folgen Sie hier bitte den genauen Anweisungen Ihrer Tierärztin.

Auch wenn Sie denken, keine gute Beobachterin zu sein, sollte Sie das nicht von einer homöopathischen Behandlung Ihrer Katze abhalten. Sie werden im Nachhinein erstaunt sein, was sie alles über Ihre Katze wissen, ohne dass es Ihnen vorher bewusst war. Die Erfahrung lehrt, dass jede Katzenhalterin etwas über Ihre Katze erzählen kann!

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