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Tierärzte für Homöopathie

In der klassisch-homöopathischen Therapie werden ausschließlich Einzelmittel verwendet.

Die homöopathischen Arzneimittel aktivieren die körpereigenen Selbstheilungskräfte. Auf diese Weise ist es möglich, das Gleichgewicht eines Organismus auf allen Ebenen wiederherzustellen. Homöopathie hilft also dem Körper, sich selbst zu heilen!

Prinzipien der Homöopathie

Die homöopathische Medizin wurde vor mehr als 200 Jahren von Samuel Hahnemann begründet und wird seitdem erfolgreich bei Mensch und Tier eingesetzt.

Sie basiert auf drei grundlegenden Prinzipien:

  • Dem Ähnlichkeitsprinzip – Ähnliches mit Ähnlichem heilen
  • Der Arzneimittelprüfung – vom homöopathischen Arzneimittel zum Arzneimittelbild
  • Der Potenzierung – Verdünnung und Verschüttelung der Ausgangsstoffe

Homöopathie ist Regulationsmedizin!

Die homöopathischen Arzneimittel aktivieren die körpereigenen Selbstheilungskräfte. Auf diese Weise ist es möglich, das Gleichgewicht eines Organismus auf allen Ebenen wiederherzustellen. Homöopathie hilft also dem Körper, sich selbst zu heilen!

Im Fokus steht dabei immer der gesamte Patient als Individuum – mit dessen individuell ausgeprägten körperlichen sowie seelisch-geistigen Befindlichkeiten – und nicht die Krankheit und ihre Symptome an sich. Homöopathie ist somit eine ganzheitliche Therapie!

Die Homöopathie basiert auf folgenden grundlegenden Prinzipien

Dem Ähnlichkeitsprinzip – Ähnliches mit Ähnlichem heilen
In der Homöopathie werden Arzneimittel verabreicht, die dazu in der Lage sind in einem lebenden Organismus ein möglichst ähnliches Symptom wie das, an dem der Patient gerade leidet, hervorzurufen. Das lässt sich anhand eines Beispiels erläutern: Wurde man von einer Biene gestochen, so entsteht anfangs ein mehr oder weniger intensiver Schmerz, es kommt zu einer lokalen Schwellung mit Rötung und brennenden, stechenden Schmerzen, Hitze und Berührung wird dabei i.d.R. als unangenehm empfunden, wohingegen kalte Anwendungen Linderung verschaffen.

Das homöopathische Arzneimittel Apis mellifica – die Honigbiene – weist in seinem Arzneimittelbild sehr ähnliche Symptome auf und kann daher zur Behandlung oben genannter Symptome eingesetzt werden. Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt.

Welche Symptome ein homöopathisches Arzneimittel zu heilen imstande ist, wird anhand der Arzneimittelprüfung ermittelt.

Der Arzneimittelprüfung – vom homöopathischen Arzneimittel zum Arzneimittelbild
In der klassisch-homöopathischen Therapie werden ausschließlich Einzelmittel verwendet. Jedes Arzneimittel ist zuvor hinsichtlich seiner Wirkung am gesunden Menschen geprüft worden. Für jedes Mittel wurde dabei systematisch dokumentiert, welche charakteristischen Symptome nach verblindeter Einnahme eines Arzneistoffes von den Probanden auf körperlicher und geistiger Ebene entwickelt wurden. Wurden diese experimentell hervorgerufenen Symptome durch mehrere Probanden bestätigt, so wurden sie als Symptome des Arzneimittels in dessen Arzneimittelbild aufgenommen.
Das auf diese Weise erarbeitete Arzneimittelbild muss dem individuellen Krankheitsbild eines Patienten möglichst ähnlich sein, um eine Heilung zu bewirken.

Der Potenzierung – Verdünnung und Verschüttelung der Ausgangsstoffe
Zur Herstellung der homöopathischen Arzneimittel werden Ausgangsstoffe verwendet, die i.d.R. tierischen, pflanzlichen oder mineralischen Ursprungs sind. Um aus diesen Substanzen Arzneimittel herzustellen, wird der Ausgangsstoff schrittweise verdünnt und verschüttelt (potenziert).

Je nachdem, wie stark zwischen den einzelnen Schritten verdünnt wird, unterscheidet man verschiedene Potenzstufen:

  • Bei der Herstellung von D-Potenzen wird 1 Teil des Ausgangsstoffes mit 9 Teilen des Lösungsmittels verdünnt, also im Verhältnis 1:10.
  • Bei der Herstellung von C-Potenzen wird im Verhältnis 1:100 verdünnt.
  • Die Herstellung der Q-Potenzen nimmt dabei eine Sonderstellung ein, hier wird zwischen den einzelnen Potenzierungsschritten jeweils im Verhältnis von 1:50.000 verdünnt.

Auf diese Weise erhält man die Potenzstufe D1, bzw. C1. Verdünnt und verschüttelt man diese wiederum im Verhältnis 1:10 bzw. 1:100, so erhält man die D2, bzw. C2 und kann so bis zur gewünschten Potenzstufe weiter verfahren.

Durch diesen von Samuel Hahnemann entwickelten Herstellungsprozess entfalten die homöopathischen Arzneimittel ihre einzigartige sanfte, tiefgreifende und langanhaltende Wirkung.

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